Nordisch for Nature – Gemeinsam räumen wir Hamburg auf!

Oclean zeigt, wie einfach es sein kann, seinen persönlichen Beitrag für eine saubere Umwelt zu leisten, und organisiert in ganz Hamburg regelmäßig Aufräum-Aktionen, sogenannte Clean-Ups, bei denen Müll und nebenbei auch Karmapunkte gesammelt werden. Klingt cool, oder? 

„Drei reizende Schwestern“… Dies fiel mir als erstes ein, als ich Hannah, Marie und Lena kennenlernte, obwohl die uralte Fernsehserie und die Gründerinnen von Oclean natürlich nichts weiter miteinander zu tun haben. Passte trotzdem irgendwie… Kennengelernt habe ich die drei im letzten Jahr und entstanden ist Freundschaft, eine großartige Partnerschaft und ich bin ich sehr beeindruckt von der Idee die zeigt, dass es manchmal nicht viel braucht, um sich für Umweltschutz zu engagieren. Sich trauen und einfach mal machen!

Ich habe Hannah, eine der Gründerinnen von Oclean interviewt und will hier einmal das tolle Konzept vorstellen, von der Idee, über die Planung bis zur Umsetzung der Aktionen. 

Hannah, wie entstand der Name Oclean und was bedeutet er?

Der Name Oclean setzt sich aus den Begriffen 'Ocean' und 'clean' zusammen. Zwar 'cleanen' wir den Ozean nicht direkt, aber da wir den Müll von der Straße holen, kann dieser nicht in die Flüsse und somit nicht ins Meer gelangen. Denn, true fact und wie viele nicht wissen, sind es die Flüsse, über die 80 % des Plastikmülls in die Meere gelangen.

Somit wollen verhindern, dass das Meer noch mehr verschmutzt wird. Natürlich wissen wir, dass wir die Müllflut nicht durch unsere Aktionen stoppen können, wollen aber ein Bewusstsein mit unseren Aktionen schaffen und die Menschen zum Umdenken und Handeln animieren.

Der Name ist tatsächlich durch langes Brainstormen entstanden. Bei drei Schwestern mit jeweils einer eigenen starken Meinung wird man sich nicht so schnell einig... Letztendlich hatte ein Freund unseres Vaters die Idee für den Namen.

Wie seid ihr auf die Idee gekommen? Hatte eine von euch den Einfall, oder war es von Anfang an ein Gemeinschaftsprojekt?

Ursprünglich kam die Idee von unserem Vater. Er hat sich bei dem Kieler Verein One Earth One Ocean engagiert und wollte auch gerne in Hamburg aktiv werden. Somit haben wir mit Freunden und der Familie angefangen kleine Müllsammel-Aktionen zu starten. Ziemlich schnell haben sich mehr und mehr Leute angeschlossen und die Oclean Community ist schnell gewachsen.

Gab es ein prägendes Ereignis dafür?

Ein prägendes Ereignis gab es nicht unbedingt. Aber wir drei Schwestern hatten schon länger das Bedürfnis, etwas in unseren Augen Sinnvolles zu tun. Sobald wir uns näher mit der Thematik auseinandergesetzt hatten und Zahlen und Fakten über Müll gelernt hatten, war uns bewusst: wir wollen aktiv werden! Daher sind wir umso dankbarer, dass wir Oclean zu unserem Beruf machen konnten.

Wer hat welche Aufgaben bei euch?

Anfangs gab es keine klare Aufgaben-Aufteilung bei uns. Ganz Startup-like hat jede von uns ein bisschen von Allem gemacht. Langsam aber kristallisieren sich die Stärken von uns heraus und jede übernimmt einen Aufgabenbereich. Marie und ich kümmern uns hauptsächlich um Kooperationen, Netzwerken und die Finanzen. Lena hilft von München aus, meist mit Award-Bewerbungen oder Ausschreibungen. Unsere Grafikerin Katja hat den Social Media- und Gestaltungsbereich übernommen. Kalex hilft als Freelancerin bei der Organisation, Strategie und im Bereich der Förderanträge.

Was habt ihr vorher gemacht? Kommt ihr aus der Branche?

Lena kommt ursprünglich aus der Textilwirtschaft, ist aber seit einigen Jahren im Messebereich unterwegs und arbeitet dort nach wie vor und wohnt in München. Marie kommt genau wie ich aus dem Marketing-Bereich und wir haben zuvor jeweils in Werbeagenturen gearbeitet. Ich habe einen Abschluss in Marketing-Kommunikation und Marie in Brand Management. Diese Ausbildung und die gesammelten Erfahrungen haben uns total bei der Gründung von oclean geholfen und wir konnten tatsächlich viel Erlerntes aus dem Studium anwenden.

Wo soll es hingehen? Was sind die Pläne für die Zukunft?

Wir haben innerhalb des letzten Jahres unglaublich viel erlebt und es ist so viel Unerwartetes passiert. Wir wollten anfangs nur ein bisschen mit Friends&Family aktiv werden und jetzt haben wir einen kleinen Büroraum, eine Werkstudentin und eine Freelancerin an Board und sind super happy, dass wir uns jeden Tag mit der Müll-Thematik beschäftigen können! Wir möchten auf jeden Fall noch mehr Aufmerksamkeit auf das Thema lenken und in Form von Workshops und Events die Hamburger*innen für das Thema und den Umgang mit Müll sensibilisieren. Natürlich können wir uns auch vorstellen, dies über Hamburg hinaus in anderen Städten zu tun. Wir sind gespannt, was uns die Zukunft noch bringt!

Wie kann man auch neben den Clean-Ups unterstützen?

Mit Hilfe einer Spende, alle Infos hierfür stehen auf unserer Website oder mit dem Kauf eines Hoodies oder Shirts, die im Udo Online Shop erhältlich sind. Ansonsten einfach über das Thema reden, aufklären, sich austauschen und über unsere Arbeit sprechen. Wir arbeiten gerade auch an der Organisation einer Gruppe aus Ehrenamtlichen, die uns bei der Planung von Events hilft. Hier kann sich jede/-r, der Lust hat, bei uns melden.

Welche PartnerInnen habt ihr? Wer unterstützt euch bzw. wie finanziert ihr euch?

Bisher werden wir von einer privaten Hamburger Stiftung finanziell unterstützt, haben aber auch schon von einigen Firmen tolle Spenden für unser Equipment beispielsweise erhalten. Einige Marken nutzen ihre Reichweite bei Social Media, um uns zu unterstützen oder laden uns zu Veranstaltungen ein, damit wir uns da vernetzen können. Firmen und Initiativen, die uns schon unterstützt haben sind beispielsweise: Ratsherrn Bier, ÜberQuell, Fritz Kola, Lemonaid, Gaia, Viva con Agua, Hornbach, PinqPonq und Flaschenpost aus Dresden.

Was wünscht ihr euch für die Zukunft bzw. wie seht ihr die Welt/Entwicklung in den nächsten Jahren/Jahrzehnten?

Was wir uns wünschen, ist, dass die Themen Umweltschutz, Müllreduzierung, Mülltrennung, Plastikvermeidung und Achtsamkeit relevanter werden und in den Alltag der Menschen integriert sind. Es geht uns darum aus seiner Komfortzone rauszukommen und sich auch schwierigen und unschönen Themen zu widmen. Sowohl Privatmenschen, als auch Firmen, aber natürlich auch die Politik müssen hier endlich mehr Verantwortung übernehmen.

Wir wollen nicht, dass weiterhin in Schubladen gedacht wird und entweder ganz viel oder gar nichts unternommen wird, sondern dass alle Schritt für Schritt ihren Beitrag leisten. Auch das Thema Greenwashing soll es nicht mehr geben, sondern der Fokus auf ehrliche, transparente und authentische Strategien und Kommunikation gelegt werden. Lasst uns alle weniger bequem sein und Spaß dabei haben uns einzusetzen.

Wart ihr schon immer so umweltbewusst, oder kam das mit Oclean?

Wir haben schon vor Oclean aufgehört Fleisch zu essen und uns mit Alternativen zu Plastik auseinandergesetzt und vor allem im sozialen und ehrenamtlichen Bereich haben wir uns vorher schon engagiert, also Nächstenliebe und Engagement war für uns schon immer wichtig. Mit Oclean kam dann der Bereich Umweltschutz dazu und wir sind sehr dankbar, dass wir jeden Tag neue wichtige Dinge lernen können und andere darüber aufklären können. Jeden Tag landen beispielsweise in Deutschland 137 Millionen Kippen auf der Straße! Das wollen wir allen gerne vor Augen führen.

Werdet ihr in andere Städte oder Länder expandieren, oder bleibt es ein regionales Projekt?

Wir wollen sehr gerne expandieren, aber noch bleiben wir in Hamburg, vor unserer Haustür, hier gibt es genug zu tun. Es gibt zum Glück auch schon Clean Up Gruppen in anderen Städten, aber wenn wir uns in Hamburg richtig etabliert haben, wollen wir sehr gerne auch Oclean über andere Städte und Länder raus in die Welt tragen, da es uns ja auch um die Meere geht, die geschützt werden müssen. Im Urlaub kann man z.B. auch Clean-Ups machen oder mit Touristen in jeder Stadt.

Was wollt ihr den Lesern unseres Blogs gern mitteilen? So eine Art Botschaft oder Motto, welches euch sehr wichtig ist?

Jeder sollte immer mal wieder aus seiner Komfortzone kommen und Dinge angehen, die zunächst unbequem sind! Wir alle zusammen können unsere Umwelt, die Natur, die Tiere, ganz einfach unseren wunderschönen Lebensraum schützen. Und ganz wichtig: Bitte werft keine Kippen mehr auf den Boden!

Was kann eurer Meinung nach jeder tun, um einen Beitrag für die Umwelt zu leisten? Ist es schwer, oder kann man schon mit ganz einfachen Mitteln etwas erreichen?

Es ist wirklich nicht schwer! Man muss nur mal anfangen und sich an Mehrweg und Alternativen zu Plastik gewöhnen. Es fängt bei Kosmetika an und geht über Waschmittel, Zugfahrten statt Flügen, Fair Fashion Mode, Ernährung etc.

Mittlerweile gibt es so viele tolle Möglichkeiten umweltbewusst zu sein und man kann sich in seinem Tempo mit dem Thema vertraut machen. 

Vielen Dank liebe Hannah, für diesen Einblick in eure Arbeit. Herzlichen Glückwunsch zum einjährigen Jubiläum und alles Gute für die Zukunft!

Wer sich an Clean-Ups beteiligen möchte, Fragen hat oder die drei Schwestern einfach gern unterstützen möchte, schaut vorbei auf: www.oclean.hamburg

Euer Robert Müller 

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